10.4.2012Selbständig mit Social Media? Sieben BWL-Studenten der Hochschule Bremerhaven entwickeln Geschäftsidee im Bereich Social Media Social Media Expertinnen aus dem Labor Marketing und Multimedia (MuM) an der Hochschule Bremerhaven(Bildnachweis: Hochschule Bremerhaven, Antje Schimanke)Das Wachstum von Social Media ist mittlerweile unaufhaltsam geworden. Täglich steigt die Zahl der User des Web 2.0 an. Diesen potenziellen Wachstumsmarkt haben sich die sieben BWL-Studenten Sandra Frerichs, Nadine Kellermann, Wiebke Petereit, Kristina Rösch, Stefanie Schmidt, Katharina Stoppel und Milan Tomovic zu Nutzen gemacht und eine Geschäftsidee im Geschäftszweig Social Media entwickelt. Die Idee besteht in der Gründung eines Dienstleistungsunternehmens, mit der Aufgabe Social Media Consulting für Unternehmen anzubieten, die noch nicht im Web2.0 vertreten sind, oder einen neuen Aufbau wünschen. Im Rahmen der von Prof. Dr. Simmet im Labor Marketing und Multimedia (MuM) an der Hochschule Bremerhaven durchgeführten Veranstaltung wurde Studenten die Aufgabe gestellt, ein Konzept der eigenen Geschäftsidee zu entwickeln. Für die Umsetzung des Lehrauftrags haben die sieben BWL-Studenten aus dem 3. und 5. Semester die Erstellung eines Businessplans in Angriff genommen. Der Businessplan enthält alle Inhalte, die für eine Umsetzung der Geschäftsidee notwendig sind. So wurden der Grundgedanke der Unternehmung, der Ist-Zustand, der Kundennutzen, die Rechtsform, die Standortanalyse, die Zielgruppe, das Marketing und die finanzwirtschaftliche Analyse aufgegriffen. Alle Details wurden verantwortungsbewusst unter den Gruppenmitgliedern aufgeteilt und bearbeitet.„In Zeiten einer digital-vernetzten Arbeitswelt wird das Agieren in der selbständigen Tätigkeit auch für BWL-Absolventen immer attraktiver. Hierauf muss man die Studierenden frühzeitig vorbereiten. Der im Labor Marketing und Multimedia (MuM) an der Hochschule Bremerhaven konstruierte Businessplan bietet den Studierenden die Chance, nach dem Studium bereits gut vorbereitet in die Selbstständigkeit einzusteigen “ betont die Marketingprofessorin Dr. Heike Simmet. Von Sandra Frerichs, Nadine Kellermann, Wiebke Petereit, Kristina Rösch, Stefanie Schmidt, Katharina Stoppel und Milan TomovicKinderfreundlicher Service wird in Bremerhaven gelebt – ein Projekt mit BWL-Studentinnen zeigt nachhaltige Wirkung |
||
Das Siegel „Kinderfreundlicher Service“ ist in Kooperation zwischen dem Studiengang Betriebswirtschaftslehre der Hochschule Bremerhaven und dem Kinderschutzbund Bremerhaven entstanden. Der Kinderschutzbund war vom Ergebnis so angetan, dass die Studentinnen im Anschluss als Mitarbeiterinnen beschäftigt wurden und das Konzept umsetzten – unter anderem als Begutachterinnen bei den Firmenbegehungen.Vor kurzem sind die ersten sechs Unternehmen mit dem Siegel „Kinderfreundlicher Service“ ausgezeichnet worden. Die Kinderärztinnen Ursula Krüger, Bederkesa und Angela Kuttig, Loxstedt, die Kinder- und Jugendpraxis Dres. Schmidt, Popp und Thalacker wie auch die Bremerhavener Hotels Amaris und Adena sowie das havenhostel haben die Prüfung bestanden. Die Begutachterinnen des Kinderschutzbundes kontrollierten anhand der mit Eltern, Pädagogen, Schülerinnen und Schülern und Unternehmen erarbeiteten Kriterien die Unternehmen. „Vorbildliches Engagement für die kleinen Kunden“, so Dr. Axel Renneberg, Chefarzt der Kinderklinik Am Bürgerpark und Vorsitzender des Kinderschutzbundes Bremerhaven, „findet immer mehr Einzug in die Geschäftswelt. Dies ist schön, reicht aber längst noch nicht aus. Es besteht großes Potential, sich noch mehr für Kinder mit ihren Eltern als Kunden einzusetzen. Die Unternehmen können sich mit dem Siegel „Kinderfreundlicher Service“ von Mitbewerbern abgrenzen und positive Akzente für ihr Image setzen.“Der Bedarf besteht nicht nur in Bremerhaven und umzu, sondern ist auch deutschlandweit zu sehen. Das Siegel „Kinderfreundlicher Service“ des Kinderschutzbundes Bremerhaven ist mit seinem Fokus auf Kinder als Kunden sowie der branchenunabhängigen Ausrichtung einmalig in Deutschland. „Wir werden ein Paket schnüren, damit auch andere Kinderschutzbunde in Deutschland den „Kinderfreundlichen Service“ schnell und unkompliziert einführen können und sich der Fokus auf die kleinen Kunden so durchsetzen wird.“, sagt Projektkoordinatorin Christiane Johannsen.Weitere Informationen zu dem Siegel, den Kriterien und den zertifizierten Unternehmen: www.kinderfreundlicher-service.deBildnachweis: dpa
|
In „trockenen Tüchern“ – Markterschliessung mit Struktur und System
Wie kann ein mittelständisches Familienunternehmen in einem hart umkämpften Markt neue Marktsegmente erschließen? Welche Besonderheiten sind bei der Vermarktung von Dienstleistungen im B2B-Bereich zu berücksichtigen? Wie berücksichtige ich die vielen Einflussgrössen im komplexen System Immobilienmarkt hinreichend? Welche Herausforderungen ergeben sich bei schlecht strukturierten Entscheidungsproblemen mit einer unzureichenden Datenbasis?
All diesen Fragen ging eine Projektgruppe der Hochschule Bremerhaven in den letzten Monaten intensiv nach. Im Rahmen der Veranstaltung „Marketing-Management“ erarbeiteten Studierende im Master „Management im Mittelstand“ im Auftrag von Dr. Ernst J. Baumann, Geschäftsführer der AllTroSan GmbH aus Ritterhude, unter der Leitung von Prof. Dr. Heike Simmet strategische Ansatzpunkte für ein Markterschließungskonzept. Das Projekt startete mit einer sehr gelungenen Kick-Off-Veranstaltung im Labor Marketing und Multimedia (MuM) an der Hochschule Bremerhaven. Inhalt war die Vorstellung des Trockensanierers AllTroSan. Yvonne Tomala äußerte sich hierzu sehr positiv: „Herr Baumann hat mit seiner Präsentation unser Interesse für sein Unternehmen geweckt. Wir nehmen die Herausforderung der komplexen Branche gerne an“.
Den Impuls für die Bearbeitung des Projektes „Entwicklung einer praxisorientierten Markterschließungsstrategie für das Unternehmen AllTroSan GmbH“ gab die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Prof. Dr. Heike Simmet und Dr. Ernst J. Baumann. Die Marketing-Professorin und der Familienunternehmer Baumann kennen sich seit ihrer gemeinsamen Assistenzzeit am Lehrstuhl für Marketing an der TU Dortmund wo sie bei Prof. Dr. Hans Günter Meissner auf dem Themengebiet der praktischen Umsetzbarkeit eines interdisziplinär und systemtheoretisch ausgerichteten Marketings geforscht haben. Beide haben auf dem Themengebiet des Lebensmittelmarketings promoviert. Gemeinsam waren sie sehr erfolgreich in verschiedensten Projekten in der selbständigen Unternehmensberatung. Seitdem sind die beiden durch zahlreiche praktische Projekte und einen intensiven Gedankenaustausch zu neueren Entwicklungen im Marketing verbunden.
Aus diesem Grunde wurden bei der aktuellen gemeinsamen Projektarbeit auch innovative Tools aus dem Learning 2.0 Bereich genutzt. Eine neuartige Entwicklung dieser Art ist die Cloud-Anwendung „Comindwork“. Diese moderne, webbasierte Plattform wird zur Projektplanung und ‑steuerung eingesetzt und erleichterte den Studierenden während der Projektphase die Kommunikation untereinander. Mit Hilfe von Meilensteinen und To-Do-Listen sowie eines internen Blogs wurden eigenständig Arbeitspakete verteilt und Verantwortlichkeiten vergeben. Als Beobachterin konnte auch Prof. Dr. Heike Simmet jederzeit den aktuellen Projektfortschritt virtuell verfolgen.
Am 02.02.2012 fand die Abschlussveranstaltung in der Hauptverwaltung der Firma AllTroSan in Ritterhude statt. Dr. Ernst J. Baumann empfing die Studierenden mit frischem Kaffee und leckerem Kirschkuchen. Bei dieser Kaffeerunde begeisterte der Geschäftsführer mit Erfahrungen aus seinem eigenen Berufsleben, gab wertvolle Tipps und interessierte sich auch für die Karrierepläne der Studierenden.
Bevor die Ergebnisse der Projektarbeit präsentiert wurden, erhielten die Masterstudierenden einen umfassenden Einblick in den Arbeitsalltag und in die Geschäftsräume sowie des Lagers von AllTroSan. „Besonders beeindruckt waren wir von den vielen eigens entwickelten Geräten zur störungsfreien Trocknung von Wasser- und Feuchteschäden und den individuellen Lösungen für die verschiedenen Kunden“ sagte Anke Hirschfeldt.
Die Abschlusspräsentation basierte auf den Ergebnissen einer Primäranalyse, in der Immobilienverwalter der Region Norddeutschland telefonisch befragt wurden. Die Umfrage verfolgte die Zielsetzung, ein Verwalterprofil zu erstellen und die Entscheidungsbefugnis der Befragten über die Wahl des Sanierers herauszufinden. Letztendlich sollten geeignete Marketingmaßnahmen für AllTroSan entwickelt werden, um Marktanteile im Bereich der privaten Immobilienverwalter zu gewinnen.
Die Studierenden Barbara Juchheim und Maike Wiederholz präsentierten die aussagekräftigen Ergebnisse im Rahmen einer Powerpoint-Präsentation. Außerdem wurde das eigens erstellte virale Video vorgestellt, in dem die Studierenden einen kostengünstigen Ansatz für zukünftige Werbemaßnahmen lieferten. Eine Verknüpfung dieses Videos mit den bereits bestehenden Social Media Aktivitäten des Unternehmens wurde Dr. Ernst J. Baumann empfohlen. „Genau der richtige Weg! Die engagierte Projektarbeit der Masterstudierenden ist für mich ein wertvoller Verstärker der eigenen Überzeugung“, betonte Dr. Ernst J. Baumann im Anschluss an die Präsentation. Prof. Dr. Heike Simmet ergänzte: „Der Unternehmer Baumann zeigte sich sehr zufrieden mit den Ausarbeitungen der Studierenden. Die Lösungen sind zum Teil bereits in der Umsetzung.“
Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Leiterin des Labors Marketing und Multimedia (MuM) an der Hochschule Bremerhaven, Prof. Dr. Heike Simmet, und dem Geschäftsführer des Trocknungsunternehmens AllTroSan GmbH aus Ritterhude, Prof. Dr. Ernst J. Baumann, wird in Zukunft weiter fortgesetzt und intensiviert.
Anke Hirschfeldt und Yvonne Tomala
Strategisches Online-Marketing auch im B2B-Marketing immer wichtiger
Am 13. 12.2011 referierten der Leiter Neue Medien Philip Kwiotek und der Assistent Online-Marketing Jan-Christoph Wolken im Labor Marketing und Multimedia (MuM) an der Hochschule Bremerhaven zum Thema „Strategisches Online Marketing“ beim Mittelstandsunternehmen apetito AG aus Rheine.
Die Entwicklung von strategischen Konzepten im Online-Marketing wird auch für kleine und mittelständische Unternehmen immer wichtiger. Dies hat auch das Unternehmen apetito AG erkannt und dementsprechend schlüssige Konzepte im B2B-Marketing für den zukünftigen Online-Auftritt des Familienunternehmens aus Rheine entwickelt. Eine Schlüsselrolle für die strategische Ausrichtung nehmen die Usability der Website und die konsequente Integration von Social Media ein.
Mehr als 1,3 Millionen Menschen verzehren täglich die Speisen des Unternehmens – damit zählt das Familienunternehmen mit Stammsitz im westfälischen Rheine seit vielen Jahren zu den Markt- und Innovationsführern in der Gemeinschaftsverpflegung und im Endverbrauchermarkt. Wesentliche Basis ist die hohe Qualitätsorientierung, die seit Jahrzehnten für apetito absolute Priorität hat. Frische und Natürlichkeit, Kochkunst und Transparenz – das bedeutet für apetito Qualität. Diese Qualität muss sich selbstverständlich auch im Online-Aufritt des Unternehmens widerspiegeln (http://www.apetito.de). Hier sind für die Zukunft zahlreiche Weiterentwicklungen geplant.
Foto: BWL-Alumni Jan-Christoph Wolken
Jan-Christoph Wolken ist ehemaliger Student im Diplom-Studiengang Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Marketing. Seine Interessen gelten schon lange dem Online-Marketing. Bereits seine Diplomarbeit mit dem Thema „Marketing in Communities in der Dienstleistungsbranche“ fokussierte sich auf dieses Thema. Auch in seiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Redakteur bei http://www.gastro2null.de/ stand das Online-Marketing im Mittelpunkt. Nach dem Studium absolvierte der BWL-Alumni ein Trainee-Programm bei der Carmio Internet GmbH, Hamburg mit den Schwerpunkten im SEO und SEA.
„Praktische Bezüge herzustellen fand ich schon im Studium wichtig. Daher freut es mich jetzt durch diesen Gastvortrag aktiv etwas Praktisches beisteuern zu können. Ich habe das Gefühl damit etwas zurückgeben zu können“ sagt Jan-Christoph-Wolken. Seine Marketingprofessorin Heike Simmet hat er bereits während des Studiums in zahlreichen Projekten, u. a. durch seine Tätigkeit als geschäftsführender Gesellschafter der First Cream Events GbR (www.first-cream.de) unterstützt.
Foto: Jan-Christoph Wolken und seine Marketing-Professorin Heike Simmet
Der ehemalige Student der Musikwissenschaft und BWL Kwiotek betont, dass im Zuge des Recruitings und Employer Brandings von apetito bewusst der Kontakt zu onlineaffinen Studenten an der Hochschule Bremerhaven gesucht wird, da sie für das Unternehmen zum einen die User von morgen und zum anderen sehr wertvolle Kollaborateure bei der Entwicklung von innovativen Onlineanwendungen sind.
Bildnachweis: Labor Marketing und Multimedia (MuM)
Erfolgreiches Projekt bei Münchener Maschinenbaukonzern MAN absolviert:
BWL-Student zieht positive Bilanz aus den Projekten für den Vertrieb der Gebrauchtwagenmarke MAN TopUsed
In der bayrischen Landeshauptstadt München absolvierte Philipp Bensmann, seit 2009 Student der Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Bremerhaven, sein Anwendungsprojekt im vergangenen Sommer 2011. Der internationale Maschinen- und Fahrzeugbaukonzern MAN bot dem 22-jährigen die Chance, umfangreiche Erfahrungen im Vertrieb der Gebrauchtwagenmarke „MAN TopUsed“ zu sammeln.
MAN TopUsed ist Teil der MAN Truck & Bus AG und vertreibt weltweit gebrauchte Busse und Lastkraftwagen. Der Student bekam in seinem elfwöchigen Praktikum nicht nur die Möglichkeit in den Unternehmensalltag zu blicken, sondern auch aktiv und eigenständig Projekte für den nationalen Vertrieb Lastkraftwagen von MAN TopUsed zu realisieren. Der nationale Vertrieb findet sich in der MAN Truck & Bus Deutschland GmbH, kurz MTBD, wieder.
Bei den beiden Projekten handelte es sich zum einen um die Etablierung und Entwicklung eines Content-Management-Systems (CMS), zum anderen um die Mitarbeit an der Erstellung eines Customer Relationship Index, kurz CRI, im Zuge einer Kundenzufriedenheitsbefragung.
Ziel des CMS-Projektes war es, die interne Kommunikation und Datenverwaltung von MAN TopUsed Deutschland noch effizienter zu gestalten und eine entsprechende Plattform in Form eines CMS dafür zu schaffen. Die Entwicklung des CMS wurde während des Zeitraums erfolgreich angegangen und dies sollte anschließend praktisch eingeführt werden.
Das Projekt „CRI“ begleitete den Prozess zur Erstellung des CRI und hatte zum Ziel, TopUsed-spezifische Aspekte in die Kundenbefragung zu integrieren und so ein optimiertes Customer Relationship Management, kurz CRM, zu ermöglichen. Dabei wurde der Fragebogen aktiv mitgestaltet und relevante Themen eingebunden. Des Weiteren wurden Kundendaten aus dem internen SAP-System generiert, um eine vollständige und effektive Befragung zu gewährleisten.
„Der enge Kontakt mit anderen Abteilungen, wie dem Marketing, der Marktforschung oder der IT, aber auch die Möglichkeit selber kreativ zu werden, waren nur zwei der vielen interessanten Aspekte der Projektarbeit“, stellt der BWL-Student zufrieden fest. So konnte auch dieses Projekt erfolgreich abgeschlossen und insgesamt eine sehr positive Bilanz aus dem Anwendungsprojekt gezogen werden. Der positive Umgang im Team, die praktische Arbeit und Erweiterung der Erkenntnisse, sowie nicht zuletzt die aufschlussreichen Erfahrungen im Vertrieb ließen einen sehr gelungenen Eindruck zurück.
„Es ist wichtig, das die Studierenden im Bachelorstudiengang Betriebswirtschaftslehre nicht nur die eher strategisch ausgelegten Grundzüge des Marketings anzuwenden lernen, sondern auch die Vertriebsseite genauer kennen lernen“ betont die Marketingprofessorin Heike Simmet. “Dies gelang Philipp Bensmann ganz hervorragend”. Das anspruchsvolle Anwendungsprojekt von Philipp Bensmann wurde entsprechend positiv bewertet.
24.11.2011
Die Eisbären sind los: Zieht euch warm an.
Prof. Dr. Heike Simmet (Hochschule Bremerhaven) und Arne Dirks (Eisbären Bremerhaven)
Professionelles Sportmarketing wird für Vereine immer wichtiger. Eine Best Practice -Lösung für eine strategisch geplante und konsequent umgesetzte Markenführung im Sportmarketing stellte der Marketingleiter der Bremerhavener Eisbären, Arne Dirks, beispielhaft interessierten Studierenden des Bachelor-Studiengangs BWL an der Hochschule Bremerhaven im Rahmen einer Marketing-Veranstaltung vor.
Foto: Die Eisbären Bremerhaven in der Eislandschaft
Im Mittelpunkt des spannenden Vortrages von Arne Dirks stand die schlüssige Konzipierung der Markenstrategie der Eisbären Bremerhaven sowie die praktische Umsetzung der Brand Communication. Die stringente Markenstrategie der Eisbären Bremerhaven durchzieht alle Elemente der Brand Communication. So werden z. B. der Slogan „zieht euch warm an.“, die Nutzung der Eislandschaft, die gebrochene Schrift und der Ausdruck sowie die Trikots der Spieler konsequent aus der strategischen Markenführung abgeleitet. Das verdiente Ergebnis: Nachweisbare Erfolge bei den Markenwerten und bei der Entwicklung der Zuschauerzahlen. Die Studierenden spendeten viel Applaus für die gelungene Verbindung zwischen Marketingtheorie und –praxis und lobten vor allem auch die interaktive Einbindung der Teilnehmer.
Arne Dirks ist bereits zum zweiten Mal Gastreferent bei der Professorin Heike Simmet. Die Kooperation zwischen den beiden Marketingexperten wird in den kommenden Monaten weiter vertieft.
19.11.2011
Learning 2.0 praktisch umgesetzt
In der unternehmensinternen und -externen Kommunikation setzen sich immer stärker Web 2.0 Technologien durch. Diese neuen Technologien werden im Labor Marketing und Multimedia (MuM) an der Hochschule Bremerhaven konsequent eingesetzt. Neben der Nutzung von Social Media wie You Tube, Twitter und Facebook finden auch soziale Software-Tools wie Blogs und Wikis Anwendung. Es werden nicht nur fundierte Kenntnisse zu diesen zukunftsweisenden Technologien vermittelt, sondern es erfolgt ein Einsatz ganz praktisch in der Lehre.
Das Projekt „Entwicklung eines Markterschließungskonzeptes für das mittelständische Dienstleistungsunternehmens Alltrosan“ aus Ritterhude wird von den Studierenden des Masterstudiengangs „Management im Mittelstand“ zum Beispiel mit Hilfe des Open Source Wikis Comindwork umgesetzt. Durch die Vernetzung der Studierenden untereinander und mit ihrer Professorin Heike Simmet auf der Wiki-Plattform lässt sich die interne Kommunikation im Projekt sehr einfach, schnell und äußerst effizient umsetzen. Bereits im Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaftslehre haben Studierende im Fach Marketing entsprechende Konzepte zum Learning 2.0 entwickelt. Nun werden diese Ideen in der Lehre auch praktisch umgesetzt.
„Das zeit- und ortsunabhängige Lernen kommt uns Studenten sehr entgegen. Wir können am Projekt arbeiten, ohne auf unsere Rechner oder Programme wie Excel oder MS Project zugreifen zu müssen“, betonen die Masterstudenten an der Hochschule Bremerhaven. Aber nicht nur in der internen Projektkommunikation wird soziale Software genutzt. Auch in der externen Kommunikation kommen Social Media zum Einsatz: „Die Ergebnisse unserer Projektarbeit werden in einem Video viral verbreitet.”
Die Studierenden werden durch die praktische Anwendung von Learning 2.0 fit für die unternehmerische Zukunft des Enterprise 2.0 ist die Professorin Heike Simmet, Leiterin des Labors Marketing und Multimedia (MuM) an der Hochschule Bremerhaven, überzeugt. Immer mehr Unternehmen experimentieren mittlerweile mit sozialer Software und dem damit einhergehenden Wandel zu einem sogenannten Enterprise 2.0. Dabei geht es im wesentlichen darum, mithilfe von sozialer Software, wie Blogs, Wikis oder Chats, Projekte webbasiert zu koordinieren, vorhandenes Wissen im Unternehmen effizienter zu managen und die interne Kommunikation zu intensivieren.
Titelphoto: istockphoto
19.11.2011
Gewichtige Aufgaben im Hafen von Bremerhaven
Den Überseehafen von Bremerhaven hat die BWL-Studentin Wiebke Petereit aus einer völlig neuen Perspektive erlebt: Sie war mittendrin im Tagesgeschäft der Schwergutabteilung im Unternehmen Maersk Line Deutschland A/S & Co. KG. Für ihr Anwendungsprojekt “Erstellung einer „Kosten-Nutzen-Analyse bei Schwergutverladungen” war es zunächst einmal wichtig, einen Einblick in das Geschehen des Unternehmens zu bekommen. Hierzu zählten das Erkunden eines Containerschiffes und das Besichtigen einer Containerbrücke ebenso wie tägliche Büroarbeiten.
Wiebke Petereit erhielt die Möglichkeit, ihr Projekt bei dem Weltunternehmen Maersk Line Deutschland A/S & Co. KG durchzuführen. Mit den Verantwortlichen der Break Bulk Abteilung (Abteilung für die Schwergutverladung) vereinbarte sie, eine Kosten-Nutzen-Analyse zu erstellen. Im Rahmen dieser Betrachtung sollten interne Abläufe, die zu einer Verladung von Schwergut gehören, analysiert werden. Damit sie diese Analyse erstellen konnte, mussten hunderte von Zahlen in diversen Tabellen eingetragen und genauestens untersucht werden. Zuvor machte sich die Studentin natürlich ein umfassendes Bild von den Verladungen der überdimensionalen Güter, die auf den riesigen Containerschiffen zum Teil bis an das andere Ende der Welt verschifft werden.
Mit diesem Wissen kehrte Wiebke Petereit wieder ins Büro zurück und begab sich an die Analyse der Zahlen und Fakten, die zu einer Schwergutverladung benötigt werden. Für die Bearbeitung war es äußerst wichtig, sehr verantwortungsbewusst und vertraulich mit den Angaben zu Werke zu gehen. Desweiteren war bei dem Projekt viel Fingerspitzengefühl und Eigeninitiative gefragt, um in der zur Verfügung stehenden Zeit zu einem praxistauglichen Ergebnis zu gelangen.
Die Studentin begab sich mit diesem Projekt in eine hauptsächlich von Männern geführte Arbeitswelt und erlangte einen Einblick in die breitgefächerte Logistik der Hafen- und Schifffahrtswelt. Sie lernte auf diesem Wege viele, für sie bis dahin unbekannte Bereiche kennen und stellte fest, dass es sehr förderlich sein kann, schon frühzeitig in die spätere Berufswelt einzutauchen. Wiebke Petereit hat durch das Anwendungsprojekt einen Arbeitsbereich kennengelernt, in dem sie sich durchaus vorstellen könnte, nach dem Studium Fuß zu fassen.
13.10.2011
BWL- Studentin nimmt an der Ideen Expo 2011 teil
Vom 27. August bis 4. September 2011 fand die dritte Ideen Expo in Hannover statt. Rund 300.000 Besucher, unter denen sich vor allem Schüler und Studenten befanden, besuchten auf dem Messegelände eine Mitmach- und Erlebnisveranstaltung. Ziel dieses Events war es, innovative Berufsfelder aus naturwissenschaftlich-technischen Bereichen vorzustellen. Eine BWLerin der Hochschule Bremerhaven war mit dabei.
An drei Tagen stellten sich Praktikanten der Volkswagen AG in einem Bühneninterview „Aus der Praxis für die Praxis“ den Fragen des Moderators zum Thema Hochschule, Studiengang und Praktika im Volkswagen Marketing. Hierzu gehörte auch die Studentin Mandy Gehrmann, die im 5. Semester Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Bremerhaven studiert. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde durch den Moderator, berichteten die Praktikanten über das Bewerbungsverfahren, Hintergründe ihrer Bewerbung bei VW sowie den derzeitigen Einsatzbereichen und Arbeitsgebiete.

Bühnen-Interview “Aus der Praxis für die Praxis” auf der Ideen Expo 2011
(Bildnachweis: Volkswagen AG)
Grund der Teilnahme von Mandy Gehrmann an der Ideen Expo 2011 war ein Praktikum, das innerhalb des Anwendungsprojektes 2011 im Studiengang Betriebswirtschaftslehre der Hochschule Bremerhaven im Bereich Produktmarketing bei der Volkswagen AG in Wolfsburg durchgeführt worden ist. Das Praktikum beinhaltete ein Projekt „Optimierung des Briefingprozesses zum Produktentstehungsprozess aus der Sicht des Produktmarketings der Marke Volkswagen“ , das nach erfolgreichem Abschluss in einem Kolloquium an der Hochschule vorgetragen wurde. Nicht nur die betreuende Professorin Heike Simmet war von den Ergebnissen überzeugt. Auch die Verantwortlichen im Marketing der Volkswagen AG zeigten sich mit den Leistungen sehr zufrieden.
.jpg)
BWL-Studentin Mandy Gehrmann von der Hochschule Bremerhaven bei der Präsentation Ihres Anwendungsprojktes bei der Volkswagen AG
Die Zusammenarbeit des Studiengangs BWL mit der Volkswagen AG durch die Entsendung von Studierenden im Rahmen von Anwendungsprojekten, Praxissemestern oder auch Abschlussarbeiten hat mittlerweile bereits Tradition. So wurde z. B. eine Abschlussarbeit von Benjamin Grycan zum Thema „Bedeutung und Anforderungen von Großkunden für das Produktmarketing der Golf-Familie“ erfolgreich in Kooperation mit dem Produktmarketing der Volkswagen AG durchgeführt. Der heute als Management Consultant im Bereich der technischen Marktanalyse tätige Benjamin Grycan zeigte in seiner Diplomarbeit auf, welche Potenziale in einer verstärkten Ansprache von Großkunden, den so genannten Key Acounts, bei der B2B-Kommunikation liegen.
http://www.marketing-multimedia.de
20.10.2011
Abenteuer New York: BWL-Student gestaltet Events für Nike 6.0 in New York
Ein ganz besonderes Projekt führte der BWL-Student Niklas Piatkowski von der Hochschule Bremerhaven in diesem Sommer durch: Er erhielt die Chance, für das Unternehmen Nike 6.0 aktiv an der Gestaltung von drei Events mitzuwirken. Hierbei konnte er in der Stadt, die niemals schläft, unmittelbar Erfahrungen in einer sehr schnelllebigen Branche sammeln.
Niklas Piatkowski hat bereits durch seine zahlreichen Aktivitäten als “Hein & Mück” sowie in der Bremerhavener Studentengruppe “One Three Three” praktische Erfahrungen in der Organisation von Events sowie im Guerilla Marketing und im Viralen Marketing gewinnen können. Eine Mitwirkung am Event-Management von Nike 6.0 in New York ist jedoch ein besonderes Erlebnis.
Der BWL-Student berichtet über sein Anwendungsprojekt begeistert: “Ein Praktikum in den USA zu absolvieren ist an sich schon ein sehr großes und interessantes Erlebnis. In New York, die Stadt, die niemals schläft und bei Nike 6.0 sein Anwendungsprojekt zu machen, war eine sehr positive, prägende Zeit, in der ich in drei Monaten vom Juni – August viele Erfahrungen sammeln konnte. Im Event Management musste man flexibel und belastbar sein. Des weiteren konnte man in Bereiche wie dem Personalmanagement, dem Brand Marketing und der Brand Communication einen interessanten Einblick gewinnen. Meine Hauptaufgaben drehten sich rund um drei Nike 6.0 Events, die in diesem Zeitraum geplant und durchgeführt wurden. Die Entwicklung von Ideen zur richtigen Brand Communication bis hin zu klassischen Aufgaben des Event-Managements waren ein Teil dieser Projekte. Besonders wertvoll war auch die Auslandserfahrung: Es lohnt sich allemal, für sein Praktikum die Landesgrenzen zu überschreiten.”
Niklas Piatkowski weiss jetzt, wohin ihn seine spätere berufliche Laufbahn auf jeden Fall hinführen soll: In die spannende Welt der Brand Communication!
.jpg)
BWL-Student Niklas Piatkowski bei der Präsentation seines Anwendungsprojektes bei Nike 6.0 in New York im Labor Marketing und Multimedia (MuM) an der Hochschule Bremerhaven
http://www.marketing-multimedia.de
31.5.2011
Enterprise 2.0 an einer Hochschule: Studierende der Hochschule Bremerhaven konzipieren ihren Wunsch-Master für den Studiengang BWL selber
Wie wünsche ich mir die Ausgestaltung eines BWL-Masterstudienganges an der Hochschule Bremerhaven? Dieser Frage gingen Studierende des Bachelor-Studiengangs BWL in einem studienbegleitenden Projekt im Fach Strategisches Marketing im Sommersemester 2011 nach. Zu diesem Zweck recherchierten die Studierenden gründlich und führten selber Befragungen unter Studierenden durch.
Das Ergebnis ist eindeutig: 48% der befragten Studierenden möchten gerne ein Masterstudium beginnen.
Motive für ein Masterstudium:
- Spezialisierung
- Bessere Arbeitsmarktchancen
- Besseres Einstiegsgehalt
Probleme eines Masterstudiums:
- Monetäre Gründe
Die wichtigsten Kriterien zur Wahl einer Hochschule für ein Masterstudium:
- Studiengebühren
- Studienschwerpunkte
- Kontakt zu Dozenten
Alle drei Projektgruppen sind sich einig: Das Hochschulmarketing muss deutlich erweitert werden. Insbesondere die Nutzung von Social Media ist auf der Hochschulebene noch sehr stark unterentwickelt. Zur konkreten Umsetzung machten die Studierende zahlreiche Vorschläge,
Hintergrund der Projektaufgabe ist die Anwendung moderner Enterprise 2.0 Techniken und Prinzipien. Die BWL-Studierenden der Hochschule Bremerhaven lernen dabei nicht nur die konsequente Nutzung des Anwendungsspektrums von Web 2.0, sondern erfahren auch die praktischen Umsetzungspotentiale einer stärkeren Mitbestimmung und Partizipation im Hochschulalltag.
Das studienbegleitende Projekt “Konzipierung eines BWL-Masters an der Hochschule Bremerhaven” ist Teil einer Projektreihe, die im Sommersemester 2011 im Labor Marketing und Multimedia (MuM) unter der Leitung von Prof. Dr. Heike Simmet an der Hochschule Bremerhaven umgesetzt worden ist. Weitere Projekte sind:
- Learning 2.0
- Fundraising für Hochschulen
- Weiterbildung an Hochschulen
- Hochschulinstitutionen als Marke
Der Grundgedanke der Thematik Enterprise 2.0 wird im Labor Marketing und Multimedia (MuM) an der Hochschule Bremerhaven immer stärker praktisch umgesetzt. So werden beispielsweise in der Lehre Blogs, You Tube Videos und virtuelle Lernplattformen mit Filesharingmöglichkeiten zur Unterstützung von Veranstaltungen konsequent eingesetzt..Zudem werden zunehmend Sreencasts für Learning 2.0 Applikationen produziert. In der Forschung setzt das Labor Marketing und Multimedia (MuM) das ganze Spektrum von Wikis, Blogs und Social Tagging Diensten ein.
“Obwohl Hochschulleitungen derartigen neuen Ansätzen der Organisationsentwicklung und der praktischen Umsetzung von Change Management Prozessen an der Hochschule sehr skeptisch gegenüberstehen, zeigen die erzielten Ergebnisse, dass mit diesen innovativen Ansätzen die tradierten Strukturen und Prozesse von Hochschulen grundlegend und äußerst effizient erneuert werden können” ist die Leiterin des Labors Marketing und Multimedia (MuM) an der Hochschule Bremerhaven , Prof. Dr. Heike Simmet, überzeugt. “Es ist äußerst bemerkenswert, welche Kreativitäts- und Motivationspotentiale von Studierenden hier freigesetzt werden können.
Die Ergebnisse des Projektes „BWL-Masterstudiengang an der Hochschule Bremerhaven” stehen auf der Website http://labormum.com zum downladen bereit. (Wunsch Master 1 und Wunsch Master 2, Wunsch Master 3).
26.6.2011
Herausforderung Social Media: Qualifikation der Mitarbeiter
Es ist nicht mehr ausschließlich die Presse-Abteilung eines Unternehmens, die mit den Kunden in Kontakt tritt, sondern vielmehr jeder einzelne Mitarbeiter. Diejenigen Mitarbeiter, die in direktem Dialog mit den Kunden stehen, sollten daher auf die neuen Herausforderungen vorbereitet werden. Eine entsprechende Qualifikation und ein angemessenes Verhalten in den öffentlichen Medien sind unabdingbar.
Die sozialen Netzwerke können außerdem zur Informationssammlung genutzt werden – etwaige Beschwerden oder Anregungen von Kunden, die über Social Media bekundet werden, sollten auch dort analysiert und ernst genommen sowie im Rahmen eines effizienten Qualitätsmanagements zeitnah bearbeitet werden. Dabei ist zu bemerken, dass der Umgangston in den sozialen Netzwerken eher freundschaftlich und weniger distanziert ist.
Zum Video der Verfasserin Melissa Adolf, Masterstudentin des Studiengangs Change Management in kleinen und mittelständischen Unternehmen an der Hochschule Bremerhaven:
http://www.youtube.com/watch?v=Wd-wcpiDfGs
Weitere Informationen auf dem Blog von Prof. Dr. Heike Simmet http://hsimmet.com
21.6.2011
Herausforderung Social Media: Machtverschiebungen im Customer Care Management
Noch vor wenigen Jahren gehörten der Einsatz von Telefongesprächen, Werbebriefen, Emails oder auch Katalogen zu den herkömmlichen Kommunikationskanälen zwischen Unternehmen und Kunden. Diese Kanäle und auch der dazu gehörige Kommunikationsstil gelten heute schon als veraltet.
Die neuen Nutzungspotenzielle, die sich mit dem Einsatz von Social Medien ergeben, verändern die Kommunikationswelt grundlegend. In Social Media wie Facebook erwarten Kunden eine tendenziell eher freundschaftlichere Kommunikation, gerne auch in längerer Textform. Hingegen erwarten Kunden bei Twitter, die so genannten Follower, einen Kommunikationsstil in Form von Short Massages, ähnlich einer SMS.
Social Media machen den Weg frei zur Real-in-Time Kommunikation zwischen Kunden und Unternehmen. Gerade hier stehen Unternehmen einer neuen Herausforderung gegenüber – Wer sind die Menschen, die über mein Unternehmen online kommunizieren? Reden sie positiv oder gar negativ über meine Produkte? – und eine der wichtigsten Fragen: Welcher Zielgruppe können sie zugeordnet werden? Die Zielgruppenfestlegung und -feststellung wird mit Facebook & Co. eine ganz neue Herausforderung für Unternehmen. Konnten Unternehmer vor wenigen Jahren noch selbst bestimmen, zur welcher Zeit und wie sie mit ihren (potenziellen-)Kunden in Kontakt traten, stehen sie heute einer Machtverschiebung gegenüber. Kunden entscheiden heute, wann sie mit einem Unternehmen eine Beziehung eingehen wollen.
Real-in-Time Kommunikation bietet Chancen, birgt aber auch Gefahren. Immer dann, wenn es zur Unzufriedenheit von Seiten der Kunden kommt und dieser Frust auch online – für die gesamte Community – lesbar gemacht wird. Hier gilt es, den verantwortlichen Mitarbeitern geeignete Business Rules zur Hand zur geben, damit auch mit negativen Feedbacks – für beide Seiten – zufriedenstellende Lösungen gefunden werden können.
Zum Video der Verfasserin Jessica Schmidt, Masterstudentin des Studiengangs Change Management in kleinen und mittelständischen Unternehmen an der Hochschule Bremerhaven: http://youtu.be/rrYW-QOp1eY
Weitere Informationen auf dem Blog von Prof. Dr. Heike Simmet http://hsimmet.com
20.6.2011
Change Management in der Customer Care Branche
Erste Fotoimpressionen aus dem Praxisworkshop “Change Management in der Customer Care Branche” an der Hochschule Bremerhaven am 16.6.2011 unter der Leitung von Prof. Dr. Heike Simmet (http://www.heikesimmet.com) zusammen mit Johannes Heimes und Klaus Klein von der TAS Gruppe sowie Masterinnen des Studiengangs Change Management in KMU der Hochschule Bremerhaven.
Get Part of it!
.
Social Media Monitoring
Eigene Erfahrungen der Masterinnen
Change im Customer Care
Weitere Informationen auf dem Blog von Prof. Dr. Heike Simmet http://hsimmet.com
30.4.2011
Workshop Social Media im Kundenservice
Im Labor Marketing und Multimedia (MuM) der Hochschule Bremerhaven fand am 14. April 2011 unter der Leitung der Professorin Heike Simmet ein praxisorientierter Workshop zum Themenbereich „Social Media im Kundenservice“ statt. Der Referent Rainer Kolm, Leiter des Instituts für Customer Experience Management (I-CEM) (www.i-cem.de), zeigte den aktuellen Entwicklungsstand von Social Media im Kundenservice auf und verdeutlichte die praktischen Konsequenzen für Strategien, Organisation und Prozesse im Service Center. Anschließend wurden Zukunftsszenarien für den Kundenservice in den Branchen Lebensmittel, Versicherungen, Konsumgüter und Tourismus erarbeitet und diskutiert.
Der Workshop „Social Media im Kundenservice“ an der Hochschule Bremerhaven diente vor allem dazu, die Teilnehmer fit für die Herausforderungen durch Social Media in der Praxis zu machen. „Vor allem müsse verstanden werden, dass es sich hier nicht lediglich um einen neuen Vertriebs- oder Werbekanal handle. Vielmehr ist der Einsatz von Social Media mit einer grundlegenden Umorientierung in Richtung eines modernen Enterprise 2.0 Unternehmens zu sehen“, ist Heike Simmet überzeugt. Dies wird ihrer Meinung nach in vielen Unternehmen zu tief greifenden Change Management Prozessen führen. Insgesamt handle es sich um einen äußerst zukunftsweisenden Ansatz zur Verbesserung des Managements von Kundenbeziehungen.
Bedeutung von Social Media im Kundenservice steigt
Im vergangenen Jahr wurden soziale Netzwerke noch vor allem im Marketing und in der Öffentlichkeitsarbeit von Unternehmen eingesetzt. So belegt eine im Sommer 2010 durchgeführte Studie der Professorin Heike Simmet zum Thema Social Media im Kundenservice, das über 40 Prozent der befragten Führungskräfte von Call Centern nicht über die Nutzungsmöglichkeiten von Social Media für die Zwecke des Kundenservice informiert sind. In den letzten Monaten steigt die Bedeutung von Social Media im Kundenservice jedoch signifikant an. Immer mehr Unternehmen entdecken die sozialen Netzwerke wie Twitter und Facebook, aber auch Blogs und You Tube für die Zwecke des Kundenservices. Vor allem die Inhouse Service Center von Unternehmen werden zunehmend auf den sozialen Plattformen aktiv und bieten Service in Echtzeitkommunikation an. Defizite lassen sich hingegen noch im Engagement der Call Center Dienstleister auf den sozialen Plattformen konstatieren. Vor allem die großen Call Center Betreiber halten sich hier – bis auf wenige Ausnahmen – noch zurück. Social Media im Kundenservice ist daher im Moment vor allem ein Thema der Inhouse Service Center. Ein Update der Social Media Studie der Hochschule Bremerhaven „Social Media im Kundenservice 2011“ belegt diese Entwicklung.
Klare Strategieorientierung fehlt
„Zurzeit treiben viele Unternehmen ihr Engagement in den sozialen Netzen noch stark aktionistisch voran, um irgendwie auch mit dabei zu sein“ weiß die Marketingprofessorin Heike Simmet aus ihrer Beratungspraxis zu berichten. Es fehle an einer klar konzipierten Strategieorientierung. Es würden in vielen Branchen unkoordinierte Einzeleinsätze ohne definierte Zielsetzung und ohne Handlungsrahmen durchgeführt. “Die Qualität und Wirtschaftlichkeit des Kundenservices der Zukunft wird im Wesentlichen davon abhängen, welche Strategie ein Unternehmen in den Soziale Medien verfolgt und wie es in der Lage ist, auf die Bedürfnisse seiner Nutzer einzugehen” betont auch Rainer Kolm.
Weitere Zusammenarbeit in der Planung
Die Zusammenarbeit zwischen dem Labor Marketing und Multimedia (MuM) der Hochschule Bremerhaven und dem Institut für Customer Experience Management (I-CEM), Hamburg, wird in Zukunft weiter intensiviert. So sind bereits gemeinsame Projekte zur Qualifizierung von Führungskräften in Form von Seminaren und Konferenzen sowie Studien zur Nutzung von Social Media in der Planung. Prof. Dr. Heike Simmet freut sich als Mitglied im Beirat des Instituts I-CEM die wissenschaftliche Fundierung der komplexen Thematik Social Media im Kundenservice weiter vorantreiben zu können. Sie kann dabei auf ihre langjährigen Erfahrungen durch die Leitung des Weiterbildungsstudiums Communication Center Management (www.ccm-studium.de) an der Hochschule Bremerhaven zurückgreifen.
Das Foto zeigt die Professorin Heike Simmet zusammen mit Rainer Kolm, Institut für Customer Experience Management (I-CEM).
Das Institut für Customer Experience Management – i-CEM – ist ein Netzwerk von Know-how Trägern und Technologieanbietern im Bereich des innovativen Kundenbeziehungsmanagements. Das Labor für Marketing und Multimedia (MuM) dient der anwendungsorientierten Forschung, Lehre und Weiterbildung im Fach Marketing-Management und Social Media Management an der Hochschule Bremerhaven.
25.3.2011
VIVA LA BREMERHAVEN
Bremerhaven Stadtsong: Neue Stadthymne für Bremerhaven von Studierenden aus der Hochschule Bremerhaven im Podcast toll umgesetzt
http://www.youtube.com/watch?v=zD7ZsVMCeyY
2011 — Bremerhaven Stadtsong
Artist: Hein & Mück
Track: Viva La Bremerhaven
Production: One Three Three
Director of Photography: Hannes Francke
Editor: Jakob Schleicher & Hannes Francke
Mehr Informationen:
http://www.heinundmueck.de
http://www.onethreethree.de
www.facebook.com/heinundmueck
25.3.2011
Modernes Online-Marketing im Tourismus
In der Medienwelt findet eine immer stärkere Umschichtung der Budgets zugunsten von Online Medien statt. Die gesamte Onlinebranche und hier speziell der Bereich Social Media eröffnet daher äußerst attraktive Karriereperspektiven für Studierende mit einer fundierten Ausbildung in den neuen Kanälen und mit Kenntnissen in der Beherrschung der neuartigen Strukturen und Prozesse im Social Web. Dies gilt vor allem auch in der nach wie vor expandierenden Tourismusbranche.
Im Labor Marketing und Multimedia der Hochschule Bremerhaven (http://labormum.com) referieren daher regelmäßig Spezialisten und erfahrene Praktiker aus der Social Media Szene über aktuelle Trends und Entwicklungen im Online Marketing.
Der Leiter Online-Marketing der Solegro GmbH, Gerald Harnack, verriet am 24.3.2011 in einem hoch interessanten Vortrag den Studierenden des Studiengangs Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Bremerhaven die neuesten Tipps und Tricks rund um das Social Media Marketing in der Tourismusbranche. Der vor allem auf Jugendreisen spezialisierte Anbieter setzt ganz stark auf die Kommunikation mit Social Media und verzeichnet dabei hohe Wachstumsraten in der gesamten Geschäftstätigkeit. Dem Vortrag schloss sich eine intensive Diskussion über die Erfolgspotenziale einzelner Social Media Techniken an.
„Der Trend im Online Marketing geht immer stärker in Richtung Social Media. Gerade neue Kanäle wie You Tube und Social Communities eignen sich immer stärker zum Abverkauf. Deshalb ist es für uns wichtig, das Thema Social Media in der Tourismusbranche auch an Hochschulen zu platzieren. Ich freue mich, dass ich die Möglichkeit erhalten habe, das erfolgreiche Konzept und den effizienten Einsatz von SEO und SEM sowie die vielfältige Nutzung von Facebook, You Tube und Google Adwords der Solegro GmbH, Hamburg, im Labor Marketing und Multimedia an der Hochschule Bremerhaven zu präsentieren“ sagt Gerald Harnack, der selber Betriebswirtschaftslehre an der FH Wedel studiert hat. Er konstatiert den Studierenden im Studiengang Betriebswirtschaftslehre der Hochschule Bremerhaven einen messbaren Kenntnisvorsprung in Sachen Social Media gegenüber Studierenden anderer Hochschulen. Dies zeige sich vor allem an den kompetenten Rückfragen und Beiträgen in der Diskussion nach dem Vortrag.
Das Foto zeigt den Leiter Online-Marketing Gerald Harnack zusammen mit der Marketingprofessorin Heike Simmet
Die Leiterin des Labors Marketing und Multimedia, Prof. Dr. Heike Simmet, vereinbarte mit Gerald Harnack eine Fortführung der Kooperation auf dem Gebiet Social Media.
12.3.2011
Intercultural Workshop für das Management im Mittelstand
Studierende im Masterstudiengang “Change Management in kleinen und mittelständischen Unternehmen” gestalten im Labor Marketing und Multimedia (MuM) an der Hochschule Bremerhaven einen gelungenen Workshop zum Thema “Intercultural Marketing” für Unternehmen aus dem Mittelstand.
Die Globalisierung von Märkten stellt nicht nur eine Herausforderung für Großunternehmen dar, sondern betrifft zunehmend auch kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). Vor allem aufgrund des verstärkten Wettbewerbsdrucks im In- und Ausland, zu geringer regionaler und nationaler Marktpotenziale und enger Marktbetätigungsfelder sind KMU heute mehr denn je gefordert, sich absatz- und bezugsseitig auf Auslandsmärkten zu positionieren. Das “Institute for Management and Economics” an der Hochschule Bremerhaven hat zur dieser Thematik im Verbund mit acht Industrie- und Handelskammern aus dem IHK-Nordverbund eine empirische Studie vorgelegt (Feldmeier, G.; Lukas, W.; Simmet, H. (Hrsg.), Globalisierung von KMU: Entwicklungstendenzen, Erfolgskonzepte und Handlungsempfehlungen, Rosenberg Verlag. Die Leiterin des Labors Marketing und Multimedia, Prof. Dr. Heike Simmet, hat eine grundlegende Untersuchung zum interkulturellen Marketing an der Technischen Universität Dortmund verfasst: Simmet, Heike, Interkulturelle Marktforschung im europäischen Transformationsprozess, Stuttgart 1998.
Vor diesem Hintergrund gestalteten Studierende im Masterstudiengang Change
Management in KMU einen Intensiv-Workshop für Mittelstandsunternehmen an der Hochschule Bremerhaven. Im Mittelpunkt der praxisorientierten Veranstaltung stand die Berücksichtigung von kulturellen Faktoren im internationalen Marketing-Mix. Gerade die Berücksichtigung der interkulturellen Besonderheiten von Auslandsmärkten erweist sich häufig als der ausschlaggebende Erfolgsfaktor bei der Globalisierung von kleinen und mittelständischen Unternehmen.
Die Professorin Heike Simmet lobte vor allem die professionelle Organisation und Gestaltung des interkulturellen Workshops durch die Studierenden. Gelungen war zudem die Verknüpfung von theoretischen Grundlagen des interkulturellen Marketings mit vielen praktischen Beispielen zur konkreten Umsetzung. Der Workshop wurde in englischer Sprache abgehalten.
27.2.2011
Social Media im Messemarketing: Hochschule Bremerhaven kooperiert mit der Messe Bremen
Auch im Messemarketing erlangen Social Media Anwendungen zunehmend Bedeutung. Dies hat auch die Messe Bremen erkannt. In Kooperation mit dem Labor Marketing und Multimedia(MuM) und dem Studiengang CIM/ICIM erarbeiteten Studierende der Hochschule Bremerhaven unter der Leitung von Prof. Dr. Heike Simmet insgesamt sieben Konzepte für die verschiedenen Veranstaltungen der Messe Bremen. Das Spektrum der bearbeiteten Messen war vielfältig. Es reichte von der Reiselust über die Passion Sports Convention, die Hanselife und Rad + Outdoor, die Hansebau und Slow Fish bis hin zur Messe Boat Fit.
Der Geschäftsführer der Messe Bremen, Peter Schneider, zeigte sich von den professionellen Ergebnissen der Hochschule Bremerhaven begeistert: “Social Media hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Auch im Bereich Messe wird die Nutzung sozialer Medien besonders für Marketing und Vertrieb immer wichtiger. Wir freuen uns daher, mit dem Studiengang Cruise Industry Management/International Cruise Industry Management und dem Labor Marketing und Multimedia der Hochschule Bremerhaven eine Kompetenz gefunden zu haben, die uns bei der Umsetzung und Verbesserung unserer Social Media Maßnahmen geholfen hat. Vielen Dank!”
Besonders gefallen haben Peter Schneider und seiner Assistentin Julia Neß die Ergebnisse für die Messe Boat Fit. Hier überzeugte vor allem die gelungene Verbindung von fundierten theoretischen Konzepten mit der ganz konkreten und praktischen Umsetzung für die Messe Boat Fit.
Das Foto zeigt die Siegergruppe, die ein ausgezeichnetes Konzept für die Integration von Social Media in das Marketing der Messe Bremen für die Veranstaltung Boat Fit erarbeitet hat.
Die Kooperation zwischen der Messe Bremen und dem Labor Marketing und Multimedia (MuM) der Hochschule Bremerhaven soll auch in Zukunft weiter fortgesetzt werden. “Die Kooperation mit der regionalen Wirtschaft liegt ganz im Interesse der Weiterentwicklung der Hochschule in der aufstrebenden Region Bremen/Bremerhaven. Hier entwickeln sich immer mehr fruchtbare Ansätze der Zusammenarbeit” zeigt sich die Professorin Heike Simmet überzeugt.
Foto unten:
Juli Ness, Messe Bremen, und Prof. Dr. Heike Simmet, Hochschule Bremerhaven
8.2.2011
Employer Branding: Erarbeitung eines Konzeptes zur Attraktivitätssteigerung des Berufsbildes Zeitungszusteller der Nordsee Zeitung
Die Thematik Employer Branding ist angesichts des demographischen Wandels hochaktuell und stellt das Recruiing, das Personalmarketing und das Employer Branding vor neue Herausforderungen. Es kommt immer mehr datauf an, eine klare Employee Value Proposition in Verbindung mit einem langfristig geplanten Employer Branding Konzept zielgerichtet umzusetzen.
Die Studierenden des Masterstudiengangs “Change Management in kleinen und mittelständischen Unternehmen” an der Hochschule Bremerhaven erarbeiteten im Auftrag der Nordsee Zeitung anhand des Beispielfalls “Berufsbild Zeitungszusteller” konkete interne und externe Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung des in der Öffentlichkeit nur wenig beachteten Berufsbildes der Zusteller auf der Basis einer fundierten Analyse. Das Projekt stand im Zentrum der Veranstaltung “Kommunikation” im Labor Marketing und Multimedia (MuM) an der Hochschule Bremerhaven.
Sascha Hoffmann, Leiter Logistik der Nordsee Zeitung war von den Ergebnissen der Masterstudierenden begeistert: “Nunmehr zum zweiten Mal hat eine Projektgruppe der Hochschule – im Rahmen der Lehrveranstaltung -, koordiniert durch Frau Professorin Dr. Heike Simmet, die Abteilung Logistik der NORDSEE-ZEITUNG GmbH hervorragend analysiert und Handlungsempfehlungen erarbeitet und entwickelt. Die Aufgabenstellung – Erarbeitung eines Konzeptes zur Attraktivitätssteigerung des Berufsbildes Zeitungszustellmitarbeiter – wurde anhand von internen und externen Parametern vorzüglich dargestellt und umgesetzt. Daraus ableitend wurden gezielt Maßnahmen folgerichtig empfohlen, sodass die Attraktivität des Berufsbildes nachhaltig gesteigert werden kann” sagt Sascha Hoffmann nach der Präsentation. Er selbst ist Absolvent des Studiengangs Transportwesen/Logistik an der Hochschule Bremerhaven.
Die CITIPOST spendete dem Labor Marketing und Multimedia (MuM) an der Hochschule Bremerhaven für die allgemeine Inanspruchnahme des personellen, organisatorischen und technischen Ressourcen und für der Durchführung einer umfangreiche Studie der sieben Bremerhavener Masterstudierenden unter der Leitung der Marketingprofessorin Heike Simmet.
Das Foto zeigt die Studierenden des Masterstudiengangs “Change Management in kleinen und mittelständischen Unternehmen” zusammen mit der Marketingprofessorin Heike Simmet und Sascha Hoffmann, Leiter Logistik der Nordsee Zeitung im Raum S 4.12 des Labors Marketing und Multimedia (MuM) an der Hochschule Bremerhaven
22.1.2011
Professionelles Promotion-Paket für Trendsportart Tarp Surfing von Bremerhavener Studenten entwickelt
Die von Bremerhavener Studenten nach Deutschland geholte Trendsportart Tarp Surfing findet mittlerweile bundesweit eine starke Beachtung. Nicht nur die lokalen Medien, sondern auch das ZDF berichten über die Aktivitäten der Bremerhavener Studenten. Die geschäftstüchigen Mitglieder des Tarp Surf Teams “One Three Three” haben daher bereits ein professionelles Promotion-Paket für die weitere Vermarktung der Trendsportart Tarp Surfing entwickelt. Aber auch ihr You Tube Video erzeugt mittlerweile eine virale Verbreitung.
Bereits seit einigen Monaten ist der Sommer vorüber in Deutschland. Kaltes Wetter
und eine Menge Schnee schafften es sogar bis in den hohen Norden nach
Bremerhaven. Um sich für das Gefühl des Sommers, würdigen Ersatz zu beschaffen,
hielten Studierenden der Hochschule Bremerhaven ihre Augen vor allem
im World Wide Web offen.
Die Studenten aus den Studiengängen Betriebswirtschaftslehre, Cruise Industry
Management und Maritime Technologien fanden heraus, dass man in den weit
entfernten Sonnenstaaten Australien und Kalifornien nicht nur im blauen Ozean auf
mutige Wellenreiter trifft, sondern erstaunlicherweise auch auf Asphalt. Bei der
entdeckten Trendsportart handelte es sich um Tarp Surfing, was schon in den
Achtzigern entstand, dann aber für lange Zeit wieder aus den Köpfen der Szene
verschwand. Hierfür benötigt man ein spezielles Skateboard, einen guten Fahrer und
jemand der die ozeanblaue Plane, genannt Tarp, zieht, als würde diese brechen wie
eine echte Welle.
Und so zieht das Team, was sich entsprechend ihres Bremerhavener
Lebensmittelpunkts „One Three Three“ nennt, mehrfach in der Woche los, um zu
surfen wie im Sommer und Ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen – immer dabei ist
auch eine Kamera, die in High Definition festhält, wie die neue Trendsportart nach
Bremerhaven gebracht wird.
Nach ersten Erfolgen mit einem knapp zweiminütigen Trailer auf der Videoplattform
YouTube und mittlerweile über 4000 Klicks sowie lokaler Berichterstattung in
Internet und TV streben die Studierenden nach mehr, denn Sie wollen Tarp Surfing
über Bremerhaven hinaus in ganz Europa bekannt machen.
Den Job ein ganzheitliches Marketing-Konzept zu entwerfen, übernahmen
folgerichtig die BWL-Studenten der Gruppe – mit doppeltem Nutzen. „Besondere
Freude macht es, Erlerntes während des Studiums direkt in einem eigenen Projekt
umsetzen zu können. Virales Marketing, Corporate Design und Öffentlichkeitsarbeit
beispielsweise sind für uns mehr nur Theorie!“, berichten Niklas Piatkowski und
Philipp Bensmann motiviert.
Neben eigens erstellten Promotion-Stickern gibt es auch einen regen Betrieb von
Promotion-Aktionen im Bereich der Social Media Plattformen mit denen das Team
besonders eine jugendliche Zielgruppe anspricht. So wurde Ende 2010 unter
anderem ein Fotowettbewerb auf Facebook ausgerufen, bei dem das Motiv mit
einem exklusiven, selbst entworfenen „One Three Three“ T-Shirt prämiert wird, das
einen Promo-Sticker besonders kreativ und schick im Bild platziert und inszeniert.
StudiVZ Gruppe, eigener Facebook-Account, ein stetig aktualisierter Blog, ein aktiver
YouTube Channel, aber nicht nur im Web 2.0 ist das studentische Projekt präsent.
Vielmehr wird auch intensiv an physischen Marketingaktionen gefeilt, sodass man
neben einer Vielzahl von individuellen Merchandise-Artikeln viel Zeit und Arbeit in ein
durchdachtes, hochwertiges Promo-Paket im Corporate Design gesteckt hat, das CD
und Flyer enthält.
Mit dem Promo-Paket sind die jungen Trendsportler schon sehr aktiv auf
Sponsorensuche und längst bei großen Namen der Funsport-Szene, wie Red Bull
vorstellig geworden. Sponsoren sind notwendig, um die hochgesteckten Ziele eines
Tarp Surf Roadtrips in Europa, sowie Ausrüstung zu finanzieren.
Mit klar definierten Zielen, dem notwendigen Know-How und Werkzeugen aus dem
Studium und einer gehörigen Portion Spaß und Motivation machen sich die
Studenten des One Three Three Teams 2011 weiter auf den Weg, um das Projekt
Tarp Surfing und sogar weitere anlaufende Projekte voranzutreiben.
Links: http://www.youtube.com/watch?v=z6OF04gCfMk
www.onethreethree.de
6.12.2010
Social Media und der Arbeitsmarkt
Über die die Chancen der Nutzung des Business Netzwerkes XING referierte der Moderator der XING Ambassador Gruppe Bremen, Rainer Hafemann, am 6.12.2010 in der Veranstaltung Virtual Marketing im Masterstudium Change Management in kleinen und mittelständischen Unternehmen an der Hochschule Bremerhaven.
Business Networks wie XING oder Linkedin gewinnen im Personalbereich sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitsuchende eine zunehmend wichtiger werdende Bedeutung. Immer stärker wird z. B. das deutsche Business Netzwerk XING als Instrument der Personalsuche, der gezielten Personalakquisition und des Employer Brandings genutzt. Aber auch für Berufseinsteiger bieten Business Networks wie XING hervorragende Möglichkeiten der Selbstpräsentation und gezielten Bewerbung.
Die wachsende Bedeutung lokaler Xing Gruppen lässt sich am Beispiel der von Rainer Hafemann geleiteten XING Gruppe Bremen verdeutlichen. Während die Gruppe zu Anfang seiner Moderationstätigkeit im Jahr 2007 erst 1.700 Mitglieder zählte, kann sie Ende 2010 bereits über 13.000 Mitglieder vorweisen. Gerade auch für Studierende ist die Kenntnis der Networking-Möglichkeiten mittels XING im Online- und Offline Bereich überaus hilfreich für den erfolgreichen Berufseinstieg. Während seines Vortrages gab Rainer Hafemann den Masterstudierenden deshalb auch hilfreiche Tipps für die eigene Selbstpräsentation auf XING.
Rainer Hafemann kehrte mit seinem Vortrag nach 18 Jahren erstmals wieder an seine Wirkungsstätte als Student zurück. Er hat an der Hochschule Bremerhaven Versorgungstechnik studiert und 1992 hier auch seinen Abschluss gemacht. “Ich bin beeindruckt von dem außerordentlichen Wachstum der Hochschule Bremerhaven in den letzten Jahren” sagt Rainer Hafemann. Er selber hat noch mit 800 Kommilitonen auf einem sehr überschaubaren Campus studiert. Kennen gelernt haben sich Rainer Hafemann und die Professorin Heike Simmet natürlich über XING. Rainer Hafemann war bei der Vermittlung von Kontakten für die Social Monitoring Studie 2010 des Weiterbildungsstudiums Communication Center Management (CCM) in Kooperation mit dem Labor Marketing und Multimedia an der Hochschule Bremerhaven behilflich. Heike Simmet revanchierte sich mit der Präsentation der Ergebnisse auf einem Business Frühstück der XING Ambassador Gruppe in Bremen im November diesen Jahres.
Das Foto zeigt Rainer Hafemann mit der Marketingprofessorin Dr. Heike Simmet
Weitere Informationen zum Thema Socicial Networks und Arbeitsmarkt auf dem Blog von Prof. Dr. Heike Simmet http://hsimmet.com
28.11.2010
Bremerhavener Studierende entwickeln Marketingkonzepte für das DRK
Besonders Vereine stehen im Zuge des demographischen Wandels und der veränderten Bedürfnisse potentieller Mitglieder vor tiefgreifenden Veränderungen. Beim DRK Kreisverband in Bremervörde hat man diese Entwicklung frühzeitig erkannt und möchte dem Mitgliederschwund durch neue Marketingansätze entgegenwirken.
Im Sommersemerster 2010 entwickelten die Bremerhavener Studierenden des Bachelor-Studiengangs Betriebswirtschaftslehre diesbezüglich verschiedene Vorschläge zur zukünftigen Positionierung des DRK Kreisverbandes Bremervörde e.V. DRK Marketingleiter Thorben Hoops und Dr. Heike Simmet, Professorin im Studiengang und Leiterin des Labors Marketing und Multimedia (MuM) an der Hochschule Bremerhaven, begleiteten das anspruchsvolle Projekt.
In verschiedenen Projektgruppen erstellten Studierende des sechsten Semesters dem DRK fundierte Konzepte zur strategischen Mitgliedergewinnung. Die Studierenden berücksichtigten die unterschiedlichen Altersstrukturen der Zielgruppen und machten zielgruppenspezifische Vorschläge. Ein besonderes Augenmerk lag auf der Schaffung von Mehrwerten für die Mitglieder, auf den Bereichen Social Media sowie einem erfolgreichen Web Auftritt.
Während der Abschlusspräsentation lobte Thorben Hoops die Projektergebnisse der Studierenden. Er ist zuversichtlich, dass sich durch die Mithilfe der studentischen Vorschläge der Kreisverband zukünftig neuen Zielgruppen öffnen und eine verbesserte Außenkommunikation betreiben wird.
Bildunterschrift:
Prof. Dr. Heike Simmet und DRK Marketingleiter, Thorben Hoops, mit den BWL-Studierenden nach der erfolgreichen Abschlusspräsentation.
Die CITIPOST ist nach Aussagen des Leiters Logistik der Nordsee Zeitung GmbH, Sascha Hoffmann, auf einem Erfolg versprechenden Weg, mit dem Monopolisten DP AG auf dem Geschäftsfeld Briefpost in den Wettbewerb zu treten. Im Jahr 2005 gestartet, verteilt die CITIPOST im neuen Druckzentrum am Grollhamm 4 in Bremerhaven mittlerweile 17.500 Briefe Nacht für Nacht.
Nun soll der Bekanntheitsgrad des Logistikdienstleisters weiter gesteigert werden. Ziel ist es, dass alle Einwohner Bremerhavens und Umgebung die CITIPOST nicht nur kennen, sondern auch darüber informiert sind, wo sich die Abgabestellen befinden und wo die Postmarken zu erhalten sind. Somit soll auf längere Sicht eine höhere Auslastung erreicht werden. Auch soll die Wettbewerbsposition gegenüber dem Konkurrenten Deutsche Post gestärkt werden. Desweiteren soll der Bekanntheitsgrad der CITIPOST bei Geschäftskunden gesteigert und der bestehende Service besser kommuniziert werden. Die Marketingstudierenden im Bachelor-Studiengang Betrebswirtschaftslehre entwickelten während des Sommersemesters im Fach “Strategisches Marketing” hierzu konkrete Ansatzpunkte.
Sascha Hoffmann ist selber Absolvent der Hochschule Bremerhaven. Bis 1997 hat er im renommierten Studiengang Transportwesen/Logistik (TWL) an der Hochschule studiert. Damals befand sich der Studiengang noch im alten Haus B, am Fähranlegen an der Bussestrasse. Heute verantwortet Sascha Hoffmann als Leiter Logistik der Nordsee Zeitung GmbH nicht nur das expandierende Geschäftsfeld der CITIPOST, sondern auch die Kreiszeitung Wesermarsch und der Zevener Zeitung.
Die Kooperation zwischen der CITIPOST und der Marketingprofessorin Heike Simmet soll mit weiteren Projekten auf dem Gebiet des Logistik-Marketings fortgesetzt werden.
Hier geht es zum Video:
http://www.youtube.com/watch?v=GjgWaFSDNrA
21.7.2010
Professionelles Coaching im Podcasting für Masterstudierende der Hochschule Bremerhaven
Praktische Übungen im Podcasting bzw. in der Produktion von Online-Videos als moderne Form des Content-Marketings standen im Mittelpunkt einer praxisorientierten Veranstaltung der beiden Gastreferenten Lasse Otten und Sebastian Riemenschneider im Fach “Marketing in kleinen und mittelständischen Unternehmen” des Masterstudiengangs Change Management im Labor Marketing und Multimedia (MuM) an der Hochschule Bremerhaven. Der Kameramann Lasse Otten aus Mainz und der Podcasting-Experte Sebastian Riemenschneider aus Bremerhaven zeigten zusammen mit der Professorin Simmet den Studierenden die Grundregeln des Podcastings anhand von praktischen Drehübungen auf. Diese dienen der Vorbereitung auf eine Moderationsrunde, die demnächst bei Radio Weser TV ausgestrahlt werden wird.
Podcasts haben in den letzten Jahren als audiovisuelles Kommunikationsinstrument im Online-Marketing stark an Bedeutung gewonnen. Die Vorteile für Marketing und Public Relations liegen auf der Hand: Podcasts sind sehr günstig und schnell zu produzieren und eignen sich daher auch für das Low Budget Marketing. Die Aufmerksamkeitswirkung ist aufgrund der Möglichkeit einer multisensitiven Ansprache deutlich höher als die Vermittlung reiner Textbotschaften. Dennoch erfordert ein professionelles Podcasting die Berücksichtigung zahlreicher Grundregeln z. B. in der Beleuchtungstechnik, der Hintergrundauswahl, der Raumakustik, der Schnitttechnik und vieles mehr. ”Ein zentraler Stellenwert ist auch der Wahl der begleitenden Musik zuzumessen” betont Riemenschneider, der selber aktiv in der TOTO Tributeband inToTos spielt.
Die Studierenden konnten durch die fundierten Fachkenntnisse und umfangreichen praktischen Erfahrungen des selbständigen Kameramanns Lasse Otten einen sehr nutzbringenden Eindruck von den Aufgaben in der Kameratechnik gewinnen. Lasse Otten gab den Studierenden zudem wertvolle Hinweise für den gezielten Einsatz von Körpersprache und Kleidung. Im Studio von Radio Weser TV gingen die praktischen Übungen anschließend weiter. Hier stand Sabine Hartmann von Radio Weser TV den Studierenden mit weiteren Tips zur Seite.
Als erste Grundregel ist den Erfahrungen der Professorin Simmet zufolge die Sicherstellung einer authentischen Kommunikation bei der Nutzung dieser zukunftsträchtigen Mediengattung zu beachten. Authentizität steht dabei für Offenheit und Ehrlichkeit, aber noch viel mehr für die individuelle Persönlichkeit, die beim Zuschauer durchklingen sollte und Glaubwürdigkeit schafft. Podcasting ist seit einigen Jahren integraler Bestandteil der Lehre im Labor Marketing und Multimedia (MuM) an der Hochschule Bremerhaven. Hierzu wurde eigens ein Raum mit entsprechender Podcastingtechnik eingerichtet.



















