Learning 2.0 praktisch umgesetzt

In der unternehmensinternen und -externen Kommunikation setzen sich immer stärker Web 2.0 Technologien durch. Diese neuen Technologien werden im Labor Marketing und Multimedia (MuM) an der Hochschule Bremerhaven konsequent eingesetzt. Neben der Nutzung von Social Media wie You Tube, Twitter und Facebook finden auch soziale Software-Tools wie Blogs und Wikis Anwendung. Es werden nicht nur fundierte Kenntnisse zu diesen zukunftsweisenden Technologien vermittelt, sondern es erfolgt ein Einsatz ganz praktisch in der Lehre.

Das Projekt „Entwicklung eines Markterschließungskonzeptes für das mittelständische Dienstleistungsunternehmens Alltrosan“ aus Ritterhude wird von den Studierenden des Masterstudiengangs „Management im Mittelstand“ zum Beispiel mit Hilfe des Open Source Wikis Comindwork umgesetzt. Durch die Vernetzung der Studierenden untereinander und mit ihrer Professorin Heike Simmet auf der Wiki-Plattform lässt sich die interne Kommunikation im Projekt sehr einfach, schnell und äußerst effizient umsetzen. Bereits im Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaftslehre haben Studierende im Fach Marketing entsprechende Konzepte zum Learning 2.0 entwickelt. Nun werden diese Ideen in der Lehre auch praktisch umgesetzt.

„Das zeit- und ortsunabhängige Lernen kommt uns Studenten sehr entgegen. Wir können am Projekt arbeiten, ohne auf unsere Rechner oder Programme wie Excel oder MS Project zugreifen zu müssen“, betonen die Masterstudenten an der Hochschule Bremerhaven. Aber nicht nur in der internen Projektkommunikation wird soziale Software genutzt. Auch in der externen Kommunikation kommen Social Media zum Einsatz: „Die Ergebnisse unserer Projektarbeit werden in einem Video viral verbreitet.“

Die Studierenden werden durch die praktische Anwendung von Learning 2.0 fit für die unternehmerische Zukunft des Enterprise 2.0 ist die Professorin Heike Simmet, Leiterin des Labors Marketing und Multimedia (MuM) an der Hochschule Bremerhaven, überzeugt. Immer mehr Unternehmen experimentieren mittlerweile mit sozialer Software und dem damit einhergehenden Wandel zu einem sogenannten Enterprise 2.0. Dabei geht es im wesentlichen darum, mithilfe von sozialer Software, wie Blogs, Wikis oder Chats, Projekte webbasiert zu koordinieren, vorhandenes Wissen im Unternehmen effizienter zu managen und die interne Kommunikation zu intensivieren.

Durch diese neue Form der Wissenschaftskommunikation wird das Prinzip des internen Crowdsourcings, d.h. der Ausnutzung des Wissens- und Kreativpotenzials der Studierenden angewandt.

Titelphoto: istockphoto

Mehr dazu: Simmet, H., Blogs als Instrument der Wissenschaftskommunikation, in: http://hsimmet.com/2012/01/09/blogs-als-instrument-der-wissenschafts-kommunikation/

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Über Prof. Dr. Heike Simmet

Prof. Dr. Heike Simmet Professorin für Betriebswirtschaft Speaker und Beraterin
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